#53 DEESKALATION – Experten-Talk
Shownotes
Moin aus der KJK!
In dieser Folge spricht Emma mit Deeskalationstrainer Frank Behrens über den professionellen Umgang mit Konflikt- und Krisensituationen in der Psychiatrie. Wie gelingt es, Eskalationen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken? Wie bewahrt man auch in herausfordernden Momenten die eigene Ruhe? Und was steckt eigentlich hinter dem Verhalten von aufgebrachten Patientinnen und Patienten?
Gemeinsam werfen sie einen Blick auf die Verhaltenshypothese als Grundlage deeskalierenden Handelns, sprechen über den Umgang mit starken Emotionen und darüber, warum es entscheidend ist, Verhalten nicht persönlich zu nehmen. Außerdem geht es um die Frage, was nach einer Eskalation wichtig ist – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für das Behandlungsteam.
Eine kompakte Folge mit praxisnahen Impulsen für alle, die in der psychiatrischen Versorgung auch in schwierigen Situationen besonnen, professionell und sicher handeln möchten.
Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.
00:00:11: Die Wahrheit irgendwo hier drin.
00:00:13: Euer integrativer und hoffentlich auch liebster Psychiatrie-Podcast aus dem Hohen Norden, aus der Kajasparsklinik vor den Toren Oldenburgs.
00:00:23: Ich bin Emma und gemeinsam mit Leon und Debora versuche ich durch diesen Podcast die Psychiatri zu euch nach Hause zu bringen Und für mehr Verständnis und weniger Stigmatisierung rund um psychiatrische Erkrankungen zu sorgen.
00:00:36: Das ist natürlich ein sehr, sehr großes Ziel und genau deswegen holen wir drei uns im Rahmen der Expertinnenfolgen regelmäßig Hilfe.
00:00:44: Heute darf ich mit einem ganz besonderen Experten sprechen, der hier bei mir ist – und zwar zum Thema Deeskalation, Gewaltprävention und….
00:00:53: Ich durfte auch schon das Deescalationstraining machen!
00:00:55: Aber jetzt erzähl doch mal wer bist du überhaupt?
00:00:58: Hallo mein Name ist Frank Behrens.
00:01:00: Ich arbeite hier in der Karnjaspersklinik als freigestellter Deesgalationstrainer.
00:01:05: Ich bin schon seit vielen, vielen Jahren hier im Haus.
00:01:08: Seit Mitte der neunziger Jahre.
00:01:10: Ich habe in dem Jahr die Ausbildung zum Krankenflieger beendet.
00:01:14: Seitdem arbeite ich auf den Stationen im Suchtkontext oder auch in der Allgemeinpsychiatrie.
00:01:20: Ich bin ganz gespannt dass wir jetzt gleich noch viel tiefer da einsteigen werden.
00:01:24: aber zu Beginn machen wir erst mal ein kleines Spiel und in diesem Spiel bin ich unfassbar schlecht!
00:01:30: Ich habe heute eine andere Folge mit meinen Kollegen aufgenommen.
00:01:35: Da habe ich schon wieder versagt in diesem Spiel und war beide Male falsch.
00:01:38: Deswegen bin ich ganz gespannt, was für Geschichten du mitgebracht hast?
00:01:42: Also drei Geschichten, wovon eine nicht ganz der Wahrheit entspricht.
00:01:46: Richtig!
00:01:48: Die erste Geschichte handelt davon, dass ich mit meiner Familie in Schweden war.
00:01:53: Wir waren auf einer Waldwanderung und kamen dann zu einer Hütte.
00:01:57: Und weil es schon sehr weit fortgeschritten war haben wir uns überlegt zurück... ist nicht so eine gute Idee, also übernachten wir in dieser Hütte und haben das dann auch gemacht.
00:02:09: Ja die Nacht war kurz weil Midsommer und war sehr interessant dort zu mächtigen.
00:02:16: Die zweite Geschichte hat etwas mit Sport zu tun was ich sowieso auch gerne mag.
00:02:21: Wir organisieren hier seit fünfzehn Jahren hier in der Gegend eine Laufveranstaltung den Grischtiller-Meilauf jetzt zum fünfundreißigsten Mal Meine Frau und ich.
00:02:34: Und der ganze Ort steht dahinter und organisiert, spendet dann Kuchen, Feuerwehr unterstützt usw.
00:02:40: Ich hab das gemacht nachdem ich den Lauf, dass im Jahr seven gewonnen habe danach also die zehn Kilometer und danach bin ich dann eingestiegen in die Orga und wir haben es quasi übernommen.
00:02:52: Die dritte Geschichte hat was mit Achtsamtkeit zu tun.
00:02:56: meine Frau hat mir zum Wochenende war etwas gestresst bei der Arbeit und sagt sie zum Geburtstag von ihr geschenkt bekommen.
00:03:04: Ein Wochenende in einem Yoga-Retreat Zentrum, Yoga Vidya heißt das.
00:03:11: Das war sehr entspannend dachte ich.
00:03:15: Es fanden von morgens um sechs Uhr bis abends um einundzwanzig Uhr irgendwelche Seminarestadt und man konnte sich das aussuchen ob man das wollte oder nicht.
00:03:23: einige mussten das machen weil die dort auch die Ausbildung machen.
00:03:26: Ausbildung zur Jogartrainerin
00:03:30: Spannend, also ich guck gerade in dein total grinsendes Gesicht und weiß nicht so ganz bei welcher Geschichte du mich veräppelt hast.
00:03:38: Also ich weiß dass du läufst und deswegen glaube ich das das stimmt und du bist ja auch sehr engagiert.
00:03:43: dementsprechend nehme ich dir das sofort ab, dass du es da jetzt auch übernommen hast.
00:03:48: Das mit Schweden passt auch weil ich glaube du bist jemand der sehr gerne draußen unterwegs ist.
00:03:56: Die letzte Geschichte Ich weiß nicht, wieso du dir das ausdenken solltest.
00:04:02: Deswegen würde ich eigentlich aussagen dass es stimmt.
00:04:08: Es könnte natürlich sein... Dass deine Frau eigentlich, weil du hast mir mal erzählt, dass du deine Frau bei einem Event irgendwie in Hamburg oder so begleitet hast.
00:04:16: Wo sie auch sportlich aktiv war.
00:04:18: Vielleicht hat deine Frau auch den zehn Kilometer Lauf gewonnen und übernommen?
00:04:21: Und deswegen stimmt die zweite Geschichte nicht okay.
00:04:24: ich sage die zweite stimmt nicht.
00:04:26: also das mit dem grüßt dir da mein lauf.
00:04:27: ja Das ist korrekt wir organisieren diese diesen lauf seit Jetzt zum sechzehnten Mal, am ersten Mai findet der statt.
00:04:39: Aber ich hab den nicht gewonnen.
00:04:41: Bin erst mit ... Mit Lauffaanstattung eingestiegen, dass sich da wettkampfmäßig unterwegs war.
00:04:47: Hat deine Frau ihn denn gewonnen?
00:04:49: Auch nicht!
00:04:49: Meine Theorie war falsch aber meine Idee war richtig.
00:04:52: von daher bin ich total zufrieden mit meiner Leistung heute.
00:04:57: Das andere stimmt tatsächlich.
00:04:59: Sehr schön, ja spannend!
00:05:00: Ich glaube wir haben schon einen tieferen Einblick jetzt über dich und deine Person bekommen und sind jetzt noch viel gespannter von dem mehr über Deeskalation- und Gewaltprävention zu erfahren.
00:05:12: Jetzt ist natürlich eine Frage die ich dir direkt am Anfang stellen möchte was bedeutet das denn überhaupt?
00:05:18: Also was bedeutet zum Beispiel Deescalationstraining?
00:05:23: kennenlernen und Verhalten verstehen.
00:05:25: Ich habe gesagt, dass Verhalten verstehbar machen.
00:05:27: tatsächlich gibt es dann Fachbegriff für Verstehenshypothese und das ist was mir wichtig ist dahinter zu gucken.
00:05:34: welches Verhalten zeigt der Mensch?
00:05:37: Und was steckt da hinter?
00:05:39: Ist es aus einer Emotion heraus Angst wo Trauer Scham oder so?
00:05:45: Oder ist es aus dass er gerade Schmerzen hat und ich weiß wo er damit hin soll?
00:05:50: Da spricht Prodema ja von den verschiedenen Diaskalationsstufen.
00:05:55: Da ist einmal die Diaskaliationsstufe eins, die Verhinderung der Entstehung von Gewalt und Aggressionen.
00:05:59: dazu zählen bauliche Strukturen, dass man dann überlegt welches Setting wäre passend für ein Klima wo ich nicht unbedingt mich umwohl fühle?
00:06:10: Wie sind die Lichtverhältnisse.
00:06:12: wie viel Platz haben wir?
00:06:13: wie sind die Zimmer ausgestattet?
00:06:16: jedes Zimmer hat also finden überwiegend Zwei-Bettbelegungen statt, manchmal aber auch mehr.
00:06:23: Auf einer Station ist es so dass das nur Einzelbelegung stattfinden und das ist auch gut so für Menschen mit Intelligenzminderung oder Autismusspektrum Störungen.
00:06:32: Das ist eine kleine Station, das führt dazu dass sie einen Rückzugsort haben.
00:06:37: Die haben auf einer geschützten Station ein Chillout Room.
00:06:42: man kann Besprechungsräume, man kann Besucherräume nutzen um den Patienten und Patientinnen das auch anzubieten.
00:06:48: Sie können sich dahin mal zurückziehen.
00:06:50: sie müssen jetzt nicht hier auf dem Flur sein.
00:06:52: Die Belegungssteuerung sollte auch so sein dass Nicht zu viele Menschen auf einer Station sich wiederfinden.
00:06:58: aber es klappt nicht immer weil wir einen Versorgungsauftrag haben.
00:07:02: Das ist durchaus auch bewusst dass dann zu viele menschen auf der station sind Und da klappt es dann vielleicht nicht.
00:07:07: Da muss man dann überlegen wie können wir das verändern?
00:07:10: Also zu der eigenen Haltung kommen.
00:07:12: dann aber auch noch Sachen, die man vielleicht erst gar nicht auf dem Schirm hat bezüglich Gewaltprävention.
00:07:16: Also auch strukturelle Sachen, räumliche Begebenheiten, ob's da hell ist oder dunkel ist und so weiter und sofort.
00:07:23: Aber wenn man darüber nachdenkt, macht das natürlich Sinn, dass es eine große Rolle in der Gewaltprevention spielt Und du hast gerade schon die erste Deeskalationsstufe angesprochen von ProDema.
00:07:34: Wie viele gibt es denn insgesamt?
00:07:37: übergreifen quasi sagen, was diese einzelnen Stufen sind und dann können wir genauer darauf eingehen.
00:07:43: Also es gibt insgesamt sieben Deeskalationsstufen nach dem Schema von Prodema.
00:07:48: Es gibt noch andere Deescalationsmodelle die wir auch hier im Haus fahren.
00:07:53: aktuell ist das Deeskalationsmodell nach SafeWords, was implementiert wird aber auch da unterstützt dass Deesgalationsschema In dem Sinne, wie reden wir?
00:08:06: Was sagen wir.
00:08:07: Die Diaskerationsstufen sind beschrieben als Diaskation Stufe eins Verhinderung der Entstehung von Gewalt und Aggressionen.
00:08:15: also die bauliche technische Maßnahmen.
00:08:18: dazu zählen aber auch Mitarbeiter Modifikationen.
00:08:22: Wie bewegen wir den Mitarbeiter mit den mit den Patienten sensibel umzugehen?
00:08:27: Wir sind jetzt hier gerade auf der Station seventy-fünf.
00:08:29: die Mitarbeitenden geschult wurden, sind informiert worden vor anderthalb Jahren glaube ich über integrative Validation nach Nicole Richard.
00:08:39: Da sind alle Mitarbeiter nach und nach dann geschult worden.
00:08:43: wie reden wir mit demenz erkrankten Menschen?
00:08:46: was ist da wichtig?
00:08:47: Validations bedeutet da es ist ein Begegnungskonzept.
00:08:50: ich begleite dich, weiß seine Biografie Ich weiß wie ich dich ansprechen kann.
00:08:56: Ich weiß dass du dich verhältst in dem Moment so oder in einem anderen moment anders den günstigen Moment suche ich Werte bestätige ich und sowas.
00:09:04: Also das ist dann Teil der Deeskalation Stufe eins, dass man dahinter schaut und reflektiert.
00:09:14: wie fühlt sich das wohl an?
00:09:16: Wenn wir jetzt eine Situation haben... Wir haben im Deescalationstraining die Visiten-Situation besprochen, fällt mir gerade ein.
00:09:24: Da sitzt der Patient in der Visite vor den Mitarbeitenden und da gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu verhalten.
00:09:31: Einmal den die günstige Art und Weise sich zu verhalten, aber auch dieses ich bin nicht transparent oder so.
00:09:38: Und dass man das nicht offen macht, nicht den Patienten auf Augenhöhe abholt.
00:09:43: Diäskulationsstufe eins ist auch ein großes Thema.
00:09:46: dann Regeln.
00:09:47: was für Regeln haben wir hier im Zusammenleben?
00:09:50: Dann sollte man auch hinterfragen sind diese Regeln denn auch notwendig oder was braucht es für ein gegenseitiges Wertschätzen des Begegnenden?
00:09:59: Also Stufe eins, wenn ich das richtig verstehe geht es vor allem wirklich um die wertschätzende Begegnung miteinander.
00:10:05: Um das reflektieren bei sich selber aber auch bei den Patientinnen.
00:10:10: und mit der integrativen Validation was du angesprochen hast finde ich ganz wichtig dass man die Patienten da auch irgendwo abholt wo sie sind.
00:10:18: und das hat aber finde ich auch ganz viel mit Begehnungen auf Augenhöhe zu tun.
00:10:23: Und bei der Deeskalationsstufe zwei wie geht es dann weiter?
00:10:27: findet dann diese Veränderung der Sichtweisen statt, dass die Mitarbeitenden gucken bei sich wie wirke ich.
00:10:36: Du hast vorhin angesprochen das man auch ganz viel Non-Verbal ausdrückt und dass man sich das bewusst macht.
00:10:42: was drücke ich geradeaus?
00:10:43: Und wie wirkt das wohl auf das Gegenüber?
00:10:45: Das gesprochene Wort hat auch eine Bedeutung ja aber alles das ganze drumherum mimisch gestisch spielt eine große große Rolle auch das wie man etwas sagt.
00:10:57: Veränderung der Sichtweisen und Interpretation aggressiv aufhaltensweise heißt, der Patient schreit herum beleidigt mich vielleicht sogar noch... was hatte ich gesagt?
00:11:07: Lass mich in Ruhe du Arschloch oder sowas!
00:11:11: Da kann man verschiedene Sachen dann raushören, da kann man dann einmal verstehen, der beleidacht mich, dass muss ich mir nicht gefallen lassen oder der möchte seine Ruhe haben.
00:11:22: Diese Beleidigung ist natürlich nicht in Ordnung, aber in dem Moment das anzusprechen wäre nicht so gut.
00:11:27: Das führt nicht zu Deeskalationen.
00:11:30: Was es günstig zu sagen in der Deeskaltation und was es ungünstig zu sein?
00:11:34: Das wird in einer Deesklatsungsstufe zwei deutlich.
00:11:39: In einer Deoskalationsstupe drei gucken wir dahinter, also das Verständnis der Ursachen des Verhaltens.
00:11:46: Die Patienten verhalten sich aufgrund einer Reaktion auf etwas Das haben wir vorhin schon besprochen, was da dann kocht in dem Topf.
00:11:55: Diese Wut diese Verzweiflung das ist gleichzeitig auch ein Mitteilungsversuch.
00:12:00: die Patienten.
00:12:02: es heißt häufig die Patienten sind aggressiv aber ist es das wirklich?
00:12:05: Die verhalten sich herausfordernd weil Weil sie jetzt nicht anders können und Wir unterstützen die Patienten dass sie es erkennen und Sollten der professionell mit umgehen.
00:12:19: Und das ist nicht immer so einfach
00:12:22: Auf jeden Fall.
00:12:23: Du hast ja auch schon mit uns dann auch ein paar Situationen durchgesprochen, wie man wo dann auch reagieren kann sollte.
00:12:31: und da war es ja auch teilweise so dass das Beispiel was du gerade genannt hast zum beispiel mit dem lass mich in Ruhe du Arschloch So natürlich ist das nicht nett.
00:12:39: aber da spielt natürlich auch dieser ehrliche Blicke in den Spiegel und professionelle Distanz bzw.
00:12:45: professionele Nähe eine sehr große Rolle, denn es ist natürlich wichtig dass ich in dem Moment das nicht auf mich selber übertrage weil natürlich bin ich gemeint mit Arschloch in dem moment sondern es ist die Situation gemein die Institution womöglich also das was dahinter steckt aber halt eben nicht Ich.
00:13:02: und sich dessen bewusst zu sein ist glaube ich ganz ganz entscheidend für diese ersten Schritte die wir gerade besprochen haben oder vor allem für die Diäskalationsstufe Drei.
00:13:11: Richtig?
00:13:12: Genau, das ist richtig!
00:13:13: Noch mal es ist nicht in Ordnung dass der Patient mich beleidigt.
00:13:16: ja aber meint er wirklich mich oder mich als Repräsentant der Einrichtung?
00:13:21: man könnte das dann in der Folge Situation vielleicht am folgenden Tag nochmal ansprechen und sagen mensch das hat mich da gestern auch getroffen das war nicht in ordnung.
00:13:32: häufig habe ich erlebt dass die Patienten von sich aus herkommen.
00:13:35: sagen wir uns das tut mir leid
00:13:38: Und das ist dann mir auch mit ziemlich großer Scham häufig verbrücht.
00:13:41: Weil wie du gerade schon gesagt hast, die Patientinnen machen das nicht weil sie das wollen sondern die machen das weil sie in dem Moment nicht anders können.
00:13:50: und natürlich geht es trotzdem im Nachhinein darum dass man darüber spricht und das nochmal in einem adäquaten Rahmen irgendwie behandelt was da los war und das auch nach bespricht.
00:13:59: dazu kommen wir später bestimmt auch noch mal.
00:14:02: aber Es ist im Endeffekt so dass man auch schauen muss.
00:14:05: okay passt jetzt in diese Deeskalationssituation, weil wenn da jemand gerade ärgerlich ist und ich dann mit der Moral-Apostelkarte um die Ecke komme und sage so das geht jetzt aber mal nicht.
00:14:16: Und so dann ist es nicht angebracht und wahrscheinlich eher provozierend.
00:14:20: Richtig genau!
00:14:21: Dann escaliert es noch weiter und das sollten wir verhindern.
00:14:26: Wir kommen dann zu der Deescalation Stufe vier wo wir besonders auch auf unsere Sicherheit achten.
00:14:36: Wir sollten uns nicht in Gefahr bringen, wir sollten den Kollegen Bescheid
00:14:38: sagen.".
00:14:38: Ich gehe da jetzt mal hin, der ist gerade ganz doller aufgeregt.
00:14:40: Der Patient ist nicht mehr grade.
00:14:43: es unten habe ich festgestellt er ist schon hoch gekocht und ist vielleicht in einer angespannten Lage.
00:14:51: Und da sagt die Deeskalationsstufe vier okay umgang mit angespanntem Klientel ist herausfordernd.
00:14:59: deswegen ist laut dem Kreismodell das dann auch anschließend noch mal zu besprechen.
00:15:03: Ab der DSKation Stufe vier, die DSK-Stufe vier fünf und sechs führen dazu dass man auch Dinge nachbesprechen sollten um wieder für sich auch das Empfinden zu bekommen, okay, das habe ich gut gehandelt oder da kann ich mich noch verbessern.
00:15:18: In der DSK hat so ein Stufe vier kriegt man einen konkreten Ablauf.
00:15:23: dann vermittelt also erst mal was ist wichtig im Punkt of Sicherheit?
00:15:26: Dann muss ich mich selber in Gefahr bringen?
00:15:28: Nein!
00:15:29: Wie gehe ich raus?
00:15:31: aus Situationen beschäftigen sich die Kollegen?
00:15:34: Also sollte man im Vorfeld für sich klar haben stoppenfalls notwendig.
00:15:38: unterbrech das jetzt hier und geh raus bevor mir etwas passiert.
00:15:41: Wir arbeiten hier im Haus auf den Geschütztenstationen mit der Brosit Violence Checklist, also die Brosit Gewalterfassungsskala.
00:15:50: Auch die spielt da eine Rolle.
00:15:51: man kann dann durchaus auch sagen Mensch ich versuche jetzt gerade mit ihnen in Kontakt zu treten.
00:15:57: muss sich mir Sorgen machen dass mir jetzt was passiert Dann gehe ich lieber raus.
00:16:01: ja wenn der Patient dann sagt nein das nicht aber Ich bin grade so aufgeregt dann ist es okay?
00:16:06: Dann hat man das abgesprochen hat für sich klar ok Ist ne enge Kiste aber patient hat zugesagt, hier passiert nichts.
00:16:12: Die Kollegen sollten trotzdem auch auf mich dann achten, dass man nicht alleine dahingeht.
00:16:17: Das heißt nicht die stehen direkt neben mir, sondern haben mich mit im Blick und ich begleite den Patienten vielleicht nach dem Ablauf wie es ProDema sagt.
00:16:28: also Kontaktaufnahme Ich nehme Kontakt auf.
00:16:31: ohne Kontakt kann man nicht weiter deaskalieren.
00:16:33: Dann Beziehungsphase ist die zweite Phase in der Deaskalitionsstufe vier.
00:16:38: das heißt Was sage ich?
00:16:42: Häufig paraphrasieren heißt das, also widerspiegeln.
00:16:45: Ist das einfachste Mittel und soll auch das einfachsten Mittel bleiben?
00:16:49: Man muss sich nichts Hochdrabenes überlegen.
00:16:52: Ich hatte Marshall B Rosenberg angebracht im Training ist eine super Sache gewaltfreie Kommunikation Aber es ist sehr komplex und wenn jemand angespannt ist, dann ist man selber in der Situation auch angespannt.
00:17:03: Da braucht man ein einfaches Tool.
00:17:05: Und das ist das was Prodema aufvermittelt.
00:17:08: Das wäre ja zum Beispiel so etwas wie wir können ja mal ein Beispiel kurz nachspielen.
00:17:12: ich bin jetzt ärgerlich und ähm... Ich sage nie werde ich hier alleine gelassen.
00:17:19: In so einem Moment Wie würdest du denn mir das widerspiegeln?
00:17:22: Was würdest Du dann zu mir sagen
00:17:23: Sie wollen ihre Ruhe haben?
00:17:25: Ja
00:17:26: Genau!
00:17:28: Ihr müsst euch nicht großartig was überlegen, weil dann ist es wahrscheinlich nicht mehr echt.
00:17:33: Dann ist es vielleicht hochtrabend und dann seid ihr das nicht mehr.
00:17:37: Also man sollte authentisch sein in dem, was man sagt.
00:17:40: Man sollte die Worte gebrauchen, die man benutzt.
00:17:43: Emma war bei mir im Desklarationstraining und du sagst voll?
00:17:49: Voll?
00:17:50: Ja stimmt, das ist so ein bisschen mein Wort.
00:17:53: Das hast du auch in der Diaskation gemacht glaube ich.
00:17:55: Wir haben das dann aufgenommen und die Situationstrainingen, die wir im Diaskationstraining machen, die haben wir aufgenommen auf dem Video und abgespielt und es ist so dass bist du dann auch wenn du dich verstellst, dann bist du das nicht mehr Und
00:18:17: es könnte womöglich sogar provokant wirken?
00:18:19: Richtig.
00:18:20: Oder als würde ich das nicht ernst nehmen, ja.
00:18:21: Die Unis sollte man dann klassen, genau richtig
00:18:22: Ja.
00:18:23: Diäskation Stufe vier Genau Beziehungsphase waren wir jetzt.
00:18:26: Es gibt vier Phasen Also Kontakt.
00:18:28: Ohne Kontakt kann man nicht diäskieren.
00:18:29: Beziehungsphase Haben wir jetzt ein Beispiel demonstriert.
00:18:33: Das gibt ganz viele Möglichkeiten etwas wiederzuspiegeln.
00:18:36: Wenn der Patient zurückgeht also sich bewegt Dann gehe ich auch ein Stück zurück oder signalisiere Ein leichtes zurückgehen.
00:18:45: Da merkt er okay Der gibt mir den Raum anstatt ihn zu bedrängen.
00:18:49: Häufig ist es so, dass die Patienten Angst haben, denn kann man das auch ansprechen?
00:18:54: Sie haben richtig tolle Angst jetzt – ja habe ich auch!
00:18:57: Dann fühlt der Patient sich verstanden.
00:18:59: Das ist das Einzige und das Wichtige, dass er sich verstanden fühlen darf.
00:19:06: Und dann könnte man anknüpfen mit der Konkretisierungsphase wo der Patient etwas sagt.
00:19:16: auf meine frage was genau macht sie jetzt gerade so traurig?
00:19:19: Was genau machst du jetzt grade so wütend?
00:19:21: oder da kann jeder was mit anfangen und dann vielleicht auch konkret sagen, was ihn jetzt gerade aufregt.
00:19:27: Man kann man dann versuchen auf dieses Bedürfnis das man ja durch dieses was jetzt genau er fragt hat näher einzugehen um dadurch noch weiter zu deeskalieren
00:19:38: Und dann kommt irgendwann die lösung.
00:19:40: häufig fallen wir mit der Lösung ins Haus und das ist gar nicht so gut in der Deskalation.
00:19:45: Die anderen drei Phasen vorher sind enorm wichtig, ne?
00:19:48: Und ich finde es so spannend weil das macht ja ganz ganz viel Sinn!
00:19:51: Weil wir haben Grafäuren darüber geredet.
00:19:53: was führt denn dazu dass Menschen ärgerlich werden und da war ein ganz großer Punkt dass man sich nicht verstanden fühlt dass man das Gefühl hat nicht gesehen zu werden dass man womöglich nicht ernst genommen wird.
00:20:04: und genau das Wir können das Gefühl nicht rückgängig machen, aber in dieser Situation versuchen wir genau dieses Gefühl zu vermitteln.
00:20:13: Hey ich sehe dich!
00:20:14: Ich möchte schauen was unter diesem Eisberg und am Wasser ist quasi?
00:20:18: Ich möchte sehen warum es dir so geht und ich möchte auch etwas dagegen tun.
00:20:21: Aber wie du schon sagst Es ist viel wichtiger dieses gesehen werden zu vermitteln Und dieses Verständnis Auch als Haltung zur Repräsentieren Als dass man im Endeffekt eine Lösung direkt dahin bringen und sagt, ah okay sie wollen ne neue Cola oder sie bitte schön.
00:20:36: Genau oh bitteschön.
00:20:39: Sie haben keine Zeit alleine dann gehen sie doch jetzt in ihr eigenes Zimmer und ich mach zu.
00:20:42: also das ist gar nicht das was in dem Moment gewollt ist.
00:20:44: Also keine direkte Lösung die da gerade gewünscht ist.
00:20:48: Richtig genau ja!
00:20:51: Und jetzt haben wir die DSK-Laktion Stufe vier auch einmal kurz erklärt was da so passiert?
00:20:56: Das ist die DSk-Lektionsstufe Vier.
00:20:58: Genau.
00:20:59: Dann kommen noch
00:20:59: drei.
00:21:00: Genau, dann kommen noch drei.
00:21:01: Desklation Stufe V beschäftigt sich mit Situationen die passieren können.
00:21:09: auch da ist wie in der Deskation Stufe IV das im Team bitte nachzubesprechen.
00:21:16: also was ist wenn jemand nach mir greift?
00:21:20: Wie verhindere ich das?
00:21:23: Wie löse ich diesen diesen Griff vielleicht so dass der Patient dabei nicht zu schaden kommt?
00:21:32: Was ist, wenn jemand auf mich zuläuft?
00:21:35: Wie stoppe ich ihn?
00:21:38: Gehe ich selber auf den Patienten zu oder gehe ich zurück.
00:21:41: Wie hole ich mir Hilfe, dass man darüber nachdenkt wie komme ich aus Situationen raus?
00:21:48: genau da arbeiten wir damit beispielen.
00:21:52: das wird Wenn es jetzt einmal vermittelt wird festigt sich das nicht und daher gehe ich ja auch ... auf die geschützten Stationen und wir können das nochmal üben.
00:22:03: Auf den acht Stationen, die wir haben als... ...die nicht offen geführt werden oder so.
00:22:09: Das heißt diese Situation also die Deeskalationsstufe fünf bewegt sich schon in dem Rahmen.
00:22:14: okay jetzt wird es wirklich ein bisschen brennendlich.
00:22:16: wie komme ich hier jetzt gerade wieder raus?
00:22:18: womöglich wurde nach mir gegriffen und ich muss mich aus dem Griff irgendwie lösen?
00:22:21: Genau!
00:22:22: Oder wie befreie ich den Kollegen?
00:22:28: Also bei diesen Stufen escaliert es ja quasi immer weiter und ich weiß hier an sich auch worum es geht, weil wir das so toll geübt haben.
00:22:35: Aber erklär doch bitte noch mal unseren Zuhörerinnen da draußen was denn dann bei der Deeskalationsstufe VI passiert?
00:22:42: Die Deescalation Stufe VI wird von ProDema beschrieben als vier-Stufem Immobilisationskonzept.
00:22:49: also wie halten wir jemanden fest beziehungsweise Was machen wir wenn der Patient nicht mehr kooperativ ist Handlungsdrang hat, sich selbst oder andere zu schädigen.
00:23:03: Können wir den Fest halten?
00:23:05: Dürfen wir das überhaupt?
00:23:07: Ab wann holen wir uns Polizeihilfe dazu?
00:23:09: Das ist das was wir uns hier im Haus überlegt haben.
00:23:11: Wir haben da das genannt glaube ich Zugrifftechnik dass es quasi die Diäskulation Stufe sechs.
00:23:17: wichtig für mich ist Dass wir wenn wir jemandem halten müssen Was manchmal passiert dann sollten wir auch mit dem Dann sollte er auch wissen, was mit ihm passiert.
00:23:27: Dass wir ihn werbei begleiten in dem Ganzen.
00:23:30: Das heißt, dass einer auch den Patienten informiert, was passiert da gerade mit dir und genauso vielleicht die Kollegen dann Bescheid wissen?
00:23:39: Was kommt jetzt als Nächstes?
00:23:40: Was machen wir jetzt?
00:23:42: Einer hat den Hut auf.
00:23:45: Und was ganz wichtig ist an dieser Stelle noch mal zu betonen für alle, die da draußen uns zuhören... Natürlich ist das aber jetzt nicht das, was immer passiert.
00:23:54: Weil wir wollen natürlich auch für Einstelligmatisierung sorgen und das hört sich alles gerade so ganz schrecklich an.
00:23:59: Aber im Endeffekt ist es ja so dass das wirklich dann auch Außergewöhnliche Situationen sind die nicht häufig vorkommen Und wo nur mehr äußersten Notfall quasi
00:24:11: Das sind die sogenannten Sensationen Ja richtig Die aber nicht in der Regel passieren.
00:24:17: In der Regel passieren ganz ganz andere Sachen viel häufiger und das finde ich so enorm wichtig, dass man dann die Haltung zum Patienten hat.
00:24:25: Dass man offene Türen hat statt verschlossene Tören.
00:24:28: Dass ein offenes Ohr hat zuhört anstatt zu reden vielleicht mal.
00:24:33: Dass sich selber reflektiert.
00:24:37: Damit wären wir dann auch in der Deeskalationsstufe sieben.
00:24:40: Wenn, wenn wir jetzt sagen Deeskalsionsstupe sechs vier fünf und sechs führt zur Deescalation Stufe Sieben.
00:24:46: das heißt Wir müssen darüber reden dass so etwas passiert ist.
00:24:50: Nachbesprechung von Vorfällen sollte passieren nach Besprechung Von Maßnahmen sollten passieren Dass man im Team für sich klar hat.
00:25:00: wie können wir uns aufstellen damit So eine Situation nicht nochmal wieder passiert.
00:25:05: Und ein weiterer Teil der Deeskation Stufe sieben ist die kollegiale Erstbetreuung.
00:25:10: Das heißt, wenn jemand einen Opfer eines Übergriffs geworden ist, ein Patient hat sich so herausfordernd gezeigt dass das jemand verletzt wurde dann begleite ich den Kollegen.
00:25:22: Der hat im Rahmen seines Vielleicht waren Erlebens etwas gemacht, was traumatisch folgen haben kann bei den Kollegen.
00:25:30: Dann weiß ich – Ich bin für die Kollegen da!
00:25:32: Dafür ist die kollegiale Erstbetreuung da und das ist auch ein Teil der Diäskalationsstufe sieben Und hier im Haus als Cap Hinterlegt, genau.
00:25:43: Als KEB was sich ein bisschen mehr nach Geheimdienst anhört als noch irgendwas andere.
00:25:48: und an dieser Stelle nochmal kurz Werbung denn falls ihr euch dafür interessiert was dann die kollegiale Erstbetreuung genauer ist Dann schaltet gerne in zwei Wochen rein Denn da wird dann die Folge zur KEB auch veröffentlicht.
00:26:02: Aber jetzt noch mal weiter zu den Deeskalationsstufen Die wir vorhin schon besprochen haben.
00:26:08: Ich finde nämlich ganz ganz wichtig ... was du auch gesagt hast, dass es viel um diese verbale Komponente geht.
00:26:14: Es geht hier in dem Ledereskalationstraining, das ich bei dir ja auch mitgemacht habe... ...geht es kaum um diese Stufe fünf und sechs.
00:26:21: also natürlich wird es thematisiert aber der Fokus liegt wirklich auf diesen verbalen Anteilen, auf das Zuhören,... ...auf das Wie rede ich mit Patientinnen die gerade ärgerlich sind?
00:26:31: Und da sind ja diese Stufen eins bis vier, die das vor allem abdecken.
00:26:35: Genau!
00:26:36: Sehr schön.
00:26:38: Okay, jetzt haben wir schon viel über Deeskalation gesprochen.
00:26:41: Auf welchen Ebenen das passieren kann auf der verbalen Ebene aber in den Stufen fünf und sechs dann halt auch so dass man dann doch irgendwie körperlich wird?
00:26:49: Aber was du auch ganz schön in dem in der Folge jetzt aber auch im Training was ich bei dir begleiten durfte rausgestellt hast ist es geht viel mehr um Haltung Es geht vielmehr um gewaltfreie Kommunikation Um wie gebe Ich mich Wie reagiere ich in solchen Situationen Und dass das auch wirklich vermeiden Kann Dass es überhaupt zu größeren Auseinandersetzungen kommt.
00:27:09: Und du als Profit, ich habe ja jetzt nun mal hier und ich möchte auch dass unsere Menschen da draußen noch mehr davon profitieren hast du so ein Tool was du den Menschen da draussen an die Hand geben würdest wenn sie auf der Straße mitbekommen?
00:27:22: Da ist irgendwie etwas los und irgendwie weiß ich nicht so richtig was sich machen soll.
00:27:26: aber Ich möchte auch Zivilcourage zeigen und irgendwie helfen.
00:27:29: Wie kann man das am besten machen Was es war's was Du den Leuten da draußen gerne noch mit an die handgeben möchtest.
00:27:37: Ich habe da zwei Ideen zu.
00:27:39: Das ist einmal die Unterrichter auch Gewaltprävention und Deeskalation im Marländer Ausmeldungszentrum für Pflegeberufe in Westerstede, für unsere Auszubildenden wenn sie ihre Einsätze haben.
00:27:51: Und dann frage ich auch so Anfang Mensch wie geht es euch?
00:27:57: Was bewegt euch was habt ihr erlebt oder was für Sorgen habt ihr?
00:28:01: Und dann kommt das immer alles auf den Tisch.
00:28:05: und dann hatte ich einmal einen Auszubildenden, der guckte mich an und lächelte mich ein und sagte, dass habe ich alles gar nicht erlebt.
00:28:12: Ich sah woran liegt das denn?
00:28:14: Weil ich so ein freundlicher Mensch bin!
00:28:16: Das fand ich so schön.
00:28:17: also das stimmt tatsächlich.
00:28:18: wenn jemand wie wirken wir denn auf jemanden?
00:28:21: sind wir offen positiv und freundlich.
00:28:26: Man muss kein breites Grinsen haben oder so, aber eine freundliche Grundhaltung glaube ich ist nicht verkehrt.
00:28:32: das kommt ganz gut an.
00:28:35: In dem Sinne vielleicht auch dass Deeskalation und Gewaltprävention gar nicht bei den Menschen vielleicht auch beginnt die dann ärgerlich werden, sondern eigentlich beginnt es bei uns selbst.
00:28:45: Richtig!
00:28:45: Oder?
00:28:46: Bei dem ehrlichen Blick in den Spiegel ich liebe diese Formulierung deswegen muss sich sie immer wieder mit reinbringen weil du sie mir beigebracht hast.
00:28:52: aber ja das finde ich sehr sehr schön.
00:28:54: und was ist das andere was du noch mitgeben würdest
00:28:56: dass wir als Helfende vielleicht auch da dahinter gucken können, was ist gerade mit dem los?
00:29:04: Der sagt etwas ja aber meint ihr das wirklich so oder steckt da was ganz anderes dahinter.
00:29:09: Was könnte ihn bewogen haben so etwas zu
00:29:11: sagen?".
00:29:11: Und ich
00:29:12: finde das beschreibst du ganz gut weil ich glaube eine ganz ganz wichtige Sache die du hier den Menschen da draußen mitgeben möchtest dass man halt eben dahinter schaut, dass man das nicht vorverurteilt.
00:29:21: Die Person sagt jetzt das und das.
00:29:24: Wahrscheinlich hat die Person einfach nur Angst oder vielleicht ist die Person gerade selber total verstört, weil sie gar nicht weiß wo sie ist und was jetzt passiert.
00:29:33: Und ich glaube das sind zwei ganz ganz wichtige Punkte, die du hier den Menschen da draußen mitgegeben hast und zwar einmal dieses wie stehe ich zu mir selber?
00:29:41: Was macht das mit meinem Verhältnis zu anderen Menschen?
00:29:44: und auf der anderen Seite dieses Nicht immer in Sensationen denken hinterfragen warum passiert es?
00:29:49: und nicht direkt vorverurteilen?
00:29:51: Und wenn du an dieser Stelle keinen Punkt mehr hast, der dir fehlt dann würde ich mich bei dir für diese wunderschöne Folge bedanken und den Leuten da draußen noch einen wunderschönen Tag, Abend oder Morgen wünschen.
00:30:04: Die Wünsche auch von mir!
00:30:05: Bis dann!
00:30:06: Tschüss.
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